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Rampenanlage Am Emberg

Ausgangssituation

Im Zuge des stadtbahngerechten Ausbaus des Streckenastes der Stadtbahnlinie 4 nach Schlebusch durch die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) wurden im Wesentlichen die vorhandenen Bahnsteige als 90 cm hohe Hochbahnsteige neu errichtet und ausgestattet sowie Gleis- und Fahrleitungsertüchtigungs- bzw. Erneuerungsarbeiten ausgeführt.

Bei der in einem Einschnitt auf kreuzungsfreier Trasse liegenden Haltestelle Am Emberg waren ergänzende Baumaßnahmen in Form der Anlage von Zugangsrampen für mobilitätsbeeinträchtigete Kunden der KVB erforderlich. Die Haltestelle liegt in einem ca. 6,8 m tiefen Einschnitt an einer Stelle, an der die Bahntrasse die Berliner Straße auf Höhe des Wupperweges in schleifendem Schnitt in einem kurzen Tunnelbauwerk unterfährt. Die Haltestelle mit zwei Seitenbahnsteigen schließt sich an das Tunnelbauwerk nördlich an. Die Bahnsteige waren nur durch eine Treppenanlage am südlichen Haltestellenkopf von einer kleinen Platzfläche Ecke Wupperweg/Berliner Straße, die auf dem Tunnel liegt, zu erreichen.

Böschungssicherung und Fundamentierung

Vor dem Aufbau der eigentlichen Rampenanlage sind Arbeiten zur Sicherung der Böschung, Spezialgründungsarbeiten mithilfe von Kleinbohrpfählen und Fundamentierungsarbeiten ausgeführt worden.

Montage der Stahlkonstruktion

Um bauliche Eingriffe in die begrünte Einschnittböschung zu minimieren, wurden die Rampen nicht als Stützwand-/Erdbauwerke angelegt, sondern als geneigte, fußgängerbrückenartige Stahlkonstruktion ausgeführt, die auf wandscheibenartigen Sockelwänden aufgelagert sind.

Die Montagearbeiten für das Einheben der Rampenelemente als solche (Längen ca. 16,0, 13,5, 11,0 und 8,5 m, Breite ca. 2,3 m) konnten nur nachts in betrieblichen Sperrpausen durchgeführt werden. Hierzu wurde die Fahrleitung abgeschaltet.

Gesamtanlage

Die Planungsarbeiten (Objektplanung und Tragwerksplanung) für die ergänzenden Baumaßnahmen wurden im Auftrag der KVB durch unser Büro erbracht. Die Bauüberwachung für den Bau der neuen Hochbahnsteige hatte die KVB aus organisatorischen Gründen ebenfalls auf uns übertragen.