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U-Bahn-Haltestelle Neumarkt

Ein Schmuckstück entsteht.

Der Umbau der U-Bahn-Haltestelle Neumarkt ist zur Umsetzung des Niederflurkonzeptes der Stadtbahn Köln gemäß Beschluss des Rates der Stadt Köln vom 20.12.2001 erforderlich geworden. Der Ratsbeschluss beinhaltet im Wesentlichen die Trennung des im Mischbetrieb genutzten Nord-Süd-Netzes in ein hochfluriges und ein niederfluriges Teilnetz.

Die U-Bahn-Haltestelle Neumarkt befindet sich auf dem Streckenabschnitt -Innenstadttunnel- und gehört damit zum Teilnetz der hochflurigen Nord-Süd-Verbindungen. Sie ist Teil des heutigen Linienweges der Linien 3, 4, 16, 17, 18 und 19 der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB). Mit den oberirdisch verlaufenden Linien ist die Haltestelle Neumarkt der größte Umsteigepunkt in Köln. Die Nutzbreite der Bahnsteige beträgt ca. 8,0 m. Erschlossen werden die beiden Seitenbahnsteige durch je eine an beiden Kopfseiten angeordnete Zugangsanlage, die je aus einer festen Treppenanlage und einer Fahrtreppenanlage besteht. Im Bereich der nördlichen Zugangsanlagen (Zwischen- und Verteilerebene, HUGO-Passage) ist auf beiden Bahnsteigseiten eine Aufzugsanlage vorhanden.
Die vier vorhandenen Fahrtreppenanlagen blieben unangetastet. Die Höhendifferenz zwischen dem unveränderten An- und Austrittsniveau der Fahrtreppen und den neuen Bahnsteighöhen erfolgt jeweils mit einer in Verlängerung der Fahrtreppen angeordneten, die neue Bahnsteigfläche einschneidenden Rampenkonstruktion.

Die beschriebenen Bauleistungen waren sämtlich unter Betrieb auszuführen. Zwingend für die Ausführung war die abschnittsweise Außerbetriebnahme von Teilflächen der Bahnsteige (hintere Bahnsteigflächen, 1/3 der Bahnsteiglängen), die zeitweise Sperrung von Zugangsanlagen (Ausgang Haubrich-Hof) und die Komplettsperrung (Sperrwochenenden) der gesamten U-Bahn-Haltestelle Neumarkt.

Die Hauptarbeiten wurden in den Sommerferien 2004 ausgeführt.

[Infoflyer KVB] [1.017 KB]

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Die niederflurig ausgebauten Bahnsteige (35 cm ü. SO) sollten um 55 cm angehoben werden, um damit zukünftig dem hochflurigen Ausbaustandard (90 cm ü. SO) zu genügen. Die Bahnsteiganhebungen erfolgen in der Bauart einer Teilfertigteil-/Fertigteil-Konstruktion.

Mitte

Die Ausbildung der neuen erweiterten Bahnsteigkante erfolgt durch Anordnung eines konstruktiv erforderlichen Edelstahlwinkels, Bodenbelagplatten aus Feinsteinzeug-Bodenfliesen, einer Rillenplatte aus Faserbeton und einem Kontraststreifen als taktile Leit- und Sicherheitseinrichtung. Die eigentlichen Bahnsteigflächen wurden mit einer Feinsteinzeug-Bodenfliese belegt. In die Verkehrsflächen der Bahnsteige wurden taktile Orientierungshilfen für Blinde und Sehbeeinträchtigte eingebaut.

Fertig